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Lohnt sich das Tagesgeldkonto für mich? | Tipps zum Sparen


Sparer überlegen genau, wo sie ihr Geld kurzfristig parken. Dank höherer Zinsen werden Tagesgeldkonten wieder attraktiv. Es gibt aber noch mehr Vorteile.

Früher landete Geld, das man nicht sofort, aber vielleicht bald brauchte, auf dem Sparbuch. So war es jederzeit griffbereit und wurde auch noch ordentlich verzinst.

Doch die Zeiten sind vorbei. Inzwischen hat das Tagesgeldkonto das Sparbuch abgelöst. Inzwischen gibt es dort sogar wieder Zinsen. Ein Vergleich der Zinsangebote der Finanzinstitute lohnt sich.

Doch was ist Tagesgeld überhaupt? Lohnt sich das bei den akutellen Zinsen? Und wie viel Geld sollte ich mindestens und höchstens auf dem Tagesgeldkonto liegen haben? Ein Überblick.

Was ist Tagesgeld?

Mit einem Tagesgeldkonto können Sie Geld zur Seite legen, von dem Sie noch nicht wissen, wann Sie es brauchen. Denn sollten Sie kurzfristig darauf zugreifen müssen, ist das kein Problem. Ein Tagesgeldkonto ist flexibel wie ein Girokonto, aber nicht für den Zahlungsverkehr vorgesehen. Das heißt, es gibt dazu keine Bankkarte.

Für Tagesgeld gibt es keine Laufzeit. Das heißt, Sie können das Geld jederzeit über ein Referenzkonto – meist Ihr Girokonto – innerhalb eines Tages abbuchen.

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Allerdings können sich die Zinsen aufs Tagesgeldkonto immer wieder ändern. Das unterscheidet Tagesgeld von Festgeld, bei dem Sie sich einen Zins für eine bestimmte Anlagezeit sichern. In dieser Zeit kommen Sie beim Festgeld aber nicht an Ihr Guthaben heran.

Lohnt sich Tagesgeld?

Das kommt darauf an, wofür Sie es nutzen wollen. Erhoffen Sie sich hohe Erträge, auch Rendite genannt, ist ein Tagesgeldkonto alleine nicht ausreichend. Denn die angebotenen Zinsen liegen aktuell in einem niedrigen Bereich. Außerdem locken Banken häufig mit einem Zinssatz von zum Teil bis 4,5 Prozent, der allerdings nur für eine festgelegte Zeitspanne gültig ist, beispielsweise für sechs Monate.

Immer wieder gibt es Anbieter, die zumindest etwas bessere Zinsen zahlen als andere. Es lohnt sich deshalb, hin und wieder einen Vergleich anzustellen – und dann den Anbieter zu wechseln. Welche Banken die besten Zinsen bieten, ändert sich fast täglich. Im Netz gibt es Vergleichsportale, die Ihnen helfen, den Überblick zu behalten.

Auch ohne Zinsen eignet sich Tagesgeld

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Finanzfluss

Aber auch ohne hohe Zinsen lohnt sich ein Tagesgeldkonto. Es eignet sich nämlich besser als ein Girokonto als Aufbewahrungsort für Ihren Notgroschen – also jene Reserve, die Sie unbedingt ansparen sollten, um Geld für Unvorhergesehenes wie größere Reparaturen oder auch Jobverlust oder andere Schicksalsschläge parat zu haben. Als Faustregel gilt: Mit drei Netto-Monatsgehältern sind Sie erst einmal auf der sicheren Seite.

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Anders als beim Girokonto, von dem laufend Geld für alltägliche Dinge abgeht, können Sie sich beim Tagesgeldkonto das Prinzip "Aus den Augen, aus dem Sinn" zunutze machen. Am besten legen Sie dafür eine feste Sparrate fest, die Sie Monat für Monat auf Ihr Tagesgeldkonto überweisen – idealerweise schon zu Beginn des Monats.

So tricksen Sie sich selbst ein wenig aus und können sicher sein, dass Sie Ihr Sparziel tatsächlich erreichen. Das kann zunächst etwa besagter Notgroschen sein, aber vielleicht auch eine größere Reise, ein Umzug oder gar der Kauf einer Wohnung, für den Sie Eigenkapital ansparen wollen.

Tagesgeld als ein Baustein Ihrer Geldanlage

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Carsten Vogel

Haben Sie ein ausreichendes Geldpolster gespart, sollten Sie darüber nachdenken, weiteres Geld anders zu investieren, wo es mehr Rendite abwirft. Das funktioniert zum Beispiel vergleichsweise bequem und günstig mit einem Sparplan auf einen ETF. Das sind spezielle Aktienfonds, die auch Indexfonds genannt werden, weil sie einen Aktienindex wie zum Beispiel den Dax oder den Dow Jones nachbilden.

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Author: Rachael Cameron

Last Updated: 1703859362

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